Aus der Forschung

Erfolgreiche Behandlung von Harnwegsinfektionen mit Homöopathie durch Forscher der Universität Bern dokumentiert

 

Rezidivierende Harnwegsinfektionen werden in der Regel therapeutisch mit wiederholter und langzeitiger Verabreichung von Breitbandantibiotika behandelt, was zu einem erhöhten Risiko für resistente Bakterienstämme führt. Nun wurden in einer Universitätsambulanz von Ende 2013 bis August 2015 vier Frauen mit wiederkehrenden Harnwegsinfektionen mittels individualisierter Homöopathie behandelt, nachdem mehrere konventionelle Ansätze ihre Situation nicht verbessern konnten. Über einen Zeitraum von mindestens drei Jahren wurden die Patientinnen beobachtet und die Häufigkeit der Harnwegsinfekte sowie der Antibiotika-Behandlungen dokumentiert. Ausserdem bewerteten die Patienten nachträglich das Behandlungsergebnis in einem validierten Fragebogen. Wie sich zeigte, reduzierte sich die Häufigkeit der Infekte und die damit zusammenhängende Behandlung mit Antibiotika von monatlichem Auftreten auf unter drei Mal im Jahr. Drei der vier Frauen hatten sogar länger als 1,5 Jahre gar keine Blasenentzündung mehr. Das Wiederauftreten der SymptomeSymptome
Ein Symptom ist ein wahrnehmbares Zeichen, das die Heilbemühung des Organismus anzeigt. Es resultiert aus einem Ungleichgewicht im aktuellen Zustand des betroffenen Organismus. Ein Symptom kann das Auftreten von Schmerzen sein, Fieber, Bewegungseinschränkung, Durst, Völlegefühl, Trauer etc.

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konnte jeweils mit der erneuten Anwendung des homöopathischen Mittels effizient behandelt werden. Nun sollte der therapeutische Ansatz in grösseren, kontrollierten Studien erforscht werden.

 

Mehr Informationen zum Fallbericht und den Ergebnissen: https://www.karger.com/Article/Abstract/504317

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