Unterstützung bei Rückenschmerzen

Der «Tag der Rückengesundheit» vom vergangenen 15. März bietet die passende Gelegenheit, sich mit dem Thema Rückenschmerzen und Homöopathie zu beschäftigen.

In der Schweiz gaben im Jahr 2012 bei der Erfragung körperlicher Beschwerden rund 40% der Bevölkerung über 15 Jahre an, ein bisschen oder stark an Rücken- beziehungsweise Kreuzschmerzen zu leiden. Und auch in der kürzlich publizierten Taschenstatistik «Gesundheit» 2017 des Bundesamtes für Gesundheit (BAG) ist nachzulesen, dass zwei von fünf Personen an Rückenschmerzen leiden und diese somit die häufigsten körperlichen Beschwerden darstellen – nicht umsonst werden Rückenleiden als Volkskrankheit bezeichnet.

 

Der Verband klassischer Homöopathen Deutschlands (VKHD) nahm den «Tag der Rückengesundheit» zum Anlass, das Thema Rückenschmerzen und Homöopathie aufzugreifen. Der Verband weist darauf hin, dass die Homöopathie dank ihrem individuellen therapeutischen Ansatz eine nebenwirkungsarme und wirksame Behandlungsoption sein kann, um Rückenleiden mit ihren vielfältigen Ursachen anzugehen. Man könne Rückenschmerzen nicht immer auf fehlende Muskulatur, Mangel an Bewegung oder auf Übergewicht zurückführen. Auch Personen, auf welche keiner dieser begünstigenden Faktoren zutreffen, könnten mitunter an erheblichen Rückenschmerzen leiden.

 

Diese Ausgangslage erfordert gemäss VKHD einen individuellen Therapieansatz. Der Mensch werde von den Homöopathinnen und Homöopathen als Ganzes betrachtet und dementsprechend würden die individuellen Beschwerden und Symptome der Patientinnen und Patienten behandelt, wird Dr. Birgit Weyel in der Mitteilung des VKHD zitiert. Die Verantwortliche für die Öffentlichkeitsarbeit des VKHD warnt jedoch vor Selbstbehandlungen mit Homöopathie bei Rückenbeschwerden. Gut ausgebildete Homöopathinnen und Homöopathen müssten die Behandlung gerade bei chronischen Erkrankungen begleiten, wie Weyel den Standpunkt des Verbandes vermittelt. Diese Haltung unterstützt auch die Heilpraktikerin Katja Welsch aus Coburg: «Durch die ausführliche Anamnese kann ich ganzheitlich sämtliche Problemfelder des Betroffenen in die Behandlung mit einbeziehen. Insbesondere bei psychischen Problemen wie Kummer, Ärger oder Überlastung kann ich mit homöopathischen Mitteln die Verarbeitung unterstützen und den Patienten stärken. Das kann ein Betroffener aber unmöglich selber leisten.»

 

Fabienne Roos, Homöopathie Schweiz

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